Gestern habe ich bei meinem iPhone 3G zum Testen mal via redsn0w das Multitasking des iOS4 aktiviert. Bisher gab es keine nennenswerten Leistungseinbrüche. Das liegt aber wohl zum Teil auch daran, dass ich gleichzeitig die Hintergrundbilder deaktiviert habe (die waren bisher an und haben die Geschmeidigkeit der Bedienung deutlich reduziert). Die Akkulaufzeit hat sich auch nicht merklich verschlechtert (die war vorher schon suboptimal). Wir werden sehen
Ich habe unten ja schon erwähnt, dass ich mir vor kurzem eine Ukulele gekauft habe. Als der Paketdienst sie geliefert hat, waren zwar schon Saiten aufgezogen, allerdings natürlich noch nicht gestimmt. Da mein Versuch, die Ukulele wie meine Gitarren zu stimmen, sogleich mit einer gerissenen Saite quittiert wurde (schlauerweise habe ich zur Ukulele auch gleich einen zweiten Satz Saiten gekauft), habe ich mich vor einem erneuten Stimmversuch erst genauer eingelesen.
So gibt es für Sopran-Ukulelen (wie meine) zwei unterschiedliche Stimmungen:
A-D-Fis-H
und
G-C-E-A
Ich habe mich für die zweite entschieden, da die meisten Ukulele-Tabs im Internet für diese Stimmung ausgelegt sind.
Die erste wichtige Lektion, die es zu lernen gilt (und was auch der Grund für die gerissene Saite war), ist der Umstand, dass bei Ukulelen die Saiten nicht von “tief” nach “hoch” angeordnet sind, so wie man es von einer Gitarre gewohnt ist. Vielmehr ist die – von oben herab betrachtet – zweite (C) Saite die tiefste, gefolgt von der dritten (E) Saite. Die dritthöchste Saite ist die erste (G) Saite, und die höchste Seite ist die unterste (A). Will man die Saiten von oben nach unten in eine Reihenfolge bringen (1=tief, 4=hoch), so lautet diese: 3-1-2-4
Das Stimmen beginnt man nun am besten mit dem Kammerton, welcher üblicherweise das a1 (440 Hz) ist. Praktischerweise gibt es den sogar online. Ausgehend von diesem Ton stimmt man zuerst die A-Saite (also die unterste). Anschließend greift man die E-Saite (zweite von unten) am 5. Bund, und passt diesen Ton (A) solange an, bis er klingt wie die A-Saite. Weiter geht es mit der C-Saite (die zweite), die man am 4. Bund greift, um ein E zu erhalten, welches man – analog zum bisherigen vorgehen – ebenfalls an den Klang der vorhergehenden Saite (E) anpasst. Zuletzt greift man die oberste (G) Saite noch am 2. Bund und erhält ein A, welches an den Klang der untersten Saite (A) angepasst werden muss.
Abschließend muss ich noch anmerken, dass sich frisch aufgezogene Saiten auf einer Ukulele unheimlich schnell verstimmen, was dazu führt, dass man die ersten Tage nach jeder Spielpause eventuell kurz nachstimmen muss.
Damit man gleich loslegen kann, die ersten Akkordfolgen zu spielen,empfiehlt sich die Akkord-Übersicht von Ukulelesongs.com. Sucht man noch nach den richtigen Akkorden für ein bestimmtes Lied, wird man auf dieser Seite sicherlich auch fündig.
Eigentlich wollte ich heute im Laufe des Tages die Pferde satteln und mich auf den Rückweg nach Bamberg machen. Den Plan habe ich jetzt verworfen und hänge noch einen Tag in der Heimat dran. Zum einen, weil mein Papa morgen Geburtstag hat, und zum anderen, weil so ein Garten mit Terrasse durchaus seine Vorzüge hat, wie ihr unten sehen könnt
Manch einer meiner Follower auf twitter hat es wohl schon mitbekommen, dass ich mir eine Ukulele gekauft habe. Das Video war mit ein Grund dafür, dass es dazu kam, und meine Fingerkuppen von Spielen mittlerweile taub sind