Stöckchen

Heute habe ich bei der paule einen Stöckchen-Beitrag gelesen, und da ich selber bisher noch nichts dergleichen verfasst habe, versuche ich mich nun mal damit.

  • CD- oder MP3-Player?
    Definitiv MP3, alleine schon weil ich in Bamberg keinen CD-Player habe (sieht man vom Laptop ab). Seit einem Jahr aber auch gerne Vinyl. Wenn die Beigabe von Download-Codes bei neuen Releases sich endlich mal breitflächig durchsetzt, dann werde ich das wohl im größeren Stil angehen.
  • Festnetz oder Mobiltelefon?
    Wir haben ein WG-Festnetztelefon, das ich aber so gut wie nie benutze. Ich kommuniziere generell eher über diverse Webkanäle oder SMS, oder halt Anrufe via Mobiltelefon.
  • Handy oder Smartphone?
    Ich habe zwar noch mein altes Nokia E65 hier rumliegen, benutze aber eigentlich nur mein iPhone. Lediglich wenn es mal mehrere Tage ins Gelände auf ein Festival geht, ist ein “normales” Mobiltelefon mit längerer Akkulaufzeit doch noch von Vorteil.
  • Notebook oder Tablet-PC?
    Ich besitze momentan nur ein Notebook und einen Desktop-Rechner, plane aber mittelfristig, mir ein iPad zuzulegen, um einfach mal auszuprobieren, ob es denn genug Nutzwert für mich bereithalten würde.
  • Buch oder e-Book-Reader?
    Ein e-Book-Reader ist (siehe oben) in naher Zukunft auf der Wunschliste, da ich in letzter Zeit öfter PDFs/e-Books im Bett lese, und dies auf dem iPhone trotz tollem Display aufgrund der Größe nach einiger Zeit nervig wird.
  • Buch oder Hörbuch?
    Definitiv Buch! Ich besitze zwar ein paar Hörbücher, finde es aber unpraktisch, im Bett liegend dann das Hörbuch vom Laptop (der in der Regel verkabelt am Schreibtisch steht) zu hören. Zudem tendiere ich bei Hörbüchern dazu, mit meinen Gedanken abzuschweifen, was dazu führt, dass ich nach fünf Minuten nicht mehr weiß, um was es gerade ging. Das passiert bei Büchern nicht.
  • Brettspiel oder Konsole?
    Brettspiele selten, hin und wieder lasse ich mich zu einer Runde Risiko überreden. Seit kurzem bin ich Besitzer einer XBOX 360 und habe damit momentan recht viel Spaß. Kollektive XBOX-Runden gibt es auch manchmal, wenn die Jungs sich zum virtuell Fußball-zocken und Bier trinken zusammenfinden.
  • Tagebuch oder Weblog?
    Tagebuch habe ich noch nie geführt, Weblog wie man sieht mal mehr, mal weniger. Ich bastel halt gern am Design rum. 🙂
  • Bargeld oder EC-Karte?
    So viel wie geht mit EC-Karte. Das Bargeld wird zumeist für Kleinigkeiten (den Kaffee am Kranen) oder Abends für Bier auf der unteren Brücke ausgegeben.
  • Poesie-Album oder Social Network?
    Siehe Tagebuch. Ersteres habe ich noch nie besessen. Social Networks benutze ich auch weniger um Weisheiten, wie sie gemeinhin in Poesiealben zu finden sind waren, auf die Profile von Freunden zu schreiben.
  • Kabel-/Satelliten-TV oder IpTV?
    Bis vor einer Weile Kabel, im Moment gar kein TV. Wichtige Sachen (Tagessschau, Tatort) kann man ja auch in der Mediathek ankucken.
  • Videothek oder Online-Videothek?
    Bis vor ein paar Jahren gab es in der Nähe unserer WG noch zwei Videotheken, wo man sich relativ günstig DVDs ausliehen konnte. Seitdem die dicht gemacht haben, kaufe ich manchmal DVDs, die bereits eine Weile auf dem Markt und dementsprechend günstig sind. Seit dem der Hype um Bluerays begonnen hat, gibt es DVDs ja eh schon fast für umme.
  • Ladengeschäft oder Onlineshop?
    Güter des alltäglichen Gebrauchs wie auch Klamotten oder Schuhe kaufe ich nach wie vor lieber im Laden, da bei nicht-gefallen bzw. nicht-passen das Zurückschicken entfällt. Musik oder Technikzeug in der Regel online, da 1. meist günstiger als im Laden und 2. größere Auswahl.
  • Brief oder E-Mail?
    Briefe bisher nur aus geschäftlichen Gründen (Bewerbungen, Kündigungen von Abos etc). Ansonsten lieber Email, auch der Umwelt zuliebe 😉
  • Urlaubspostkarte oder MMS?
    Wenn ich mal im Urlaub bin (was sehr selten vorkommt), dann eher klassisch Postkarte. Die Roaming-Gebühren im Ausland sind ja nicht gerade billig.
  • Straßenkarte oder Navi?
    Ich besitze glaube ich gar keine Straßenkarte. Wenn ich irgendwo hinfahre, wo ich noch nicht war, wird die Strecke vorher via Google Maps auskundschaftet und sich ein Routenplan ausgedruckt. Das iPhone habe ich dafür noch nicht verwendet. Dazu fehlt auch noch eine passende Halterung für’s Auto.
  • Duden oder Online-Duden?
    Online-Duden. Oder andere im Web verfügbare Nachschlagewerke.
  • Pizza-Zettel mit Anruf oder Onlinebestellung?
    Online-Bestellung. Da passiert’s ned, dass man nicht durchkommt weil besetzt ist. Und man kann die Bestellung vor dem Absenden noch zig mal ändern.
  • Papier- oder Online-Rechnung?
    Ich bevorzuge Online-Rechnungen, die lassen sich leichter und vor allem platzsparender archivieren.
  • Mehr offline oder mehr online?
    Fast immer online. Sieht man vom Schlafen ab. Ansonsten ist das iPhone ja immer dabei. Ausser auf Festivals. Da kann’s schon mal passieren, dass ich drei Tage nicht online bin. 🙂

Now and then

Dass wir alle nicht jünger werden, ist mir vor kurzem wieder mal klar geworden, als ich aus Langweile (die Zeit des Studentendaseins nun leider vorbei ist, und ich mich im Moment dem Gefühl, zwischen den Stühlen zu sitzen, nicht gänzlich erwehren kann) einige Musikvideos der Band Tocotronic ansah.



Vergleicht man dieses Video zum Song “Die Welt kann mich nicht mehr verstehen” aus dem Jahr 1996 mit dem Video zu “This Boy is Tocotronic” (2002) und dem zu “Mach es nicht selbst” vom aktuellen Album, zeigt sich, dass die Zeit auch an Bands nicht spurlos vorbeigeht. Der Fall Tocotronic lässt hoffen, dass nicht alles schlechter wird.



Aufräumarbeiten

Gerade habe ich meinen Feedreader aufgeräumt, weil sich im Laufe der Zeit doch einige Blogs angesammelt haben, denen ich mehr oder weniger regelmäßig folge. Allerdings war es gar nicht so einfach, einigermaßen passende Überbegriffe zu finden. So sieht das ganze jetzt aus (Auf das Bild klicken für eine Großansicht). Schön aufgeräumt und alles im entsprechenden Ordner. Wer sich fragt, wie ich es schaffte, dass der Google Reader aussieht wie ein natives Mac OS Programm, dem kann hier geholfen werden, sofern Google Chrome als Browser verwendet wird.

How to: eine Ukulele richtig stimmen

Ich habe in einem früheren Post ja schon erwähnt, dass ich mir vor kurzem eine Ukulele gekauft habe. Als der Paketdienst sie geliefert hat, waren zwar schon Saiten aufgezogen, allerdings natürlich noch nicht gestimmt. Da mein Versuch, die Ukulele wie meine Gitarren zu stimmen, sogleich mit einer gerissenen Saite quittiert wurde (schlauerweise habe ich zur Ukulele auch gleich einen zweiten Satz Saiten gekauft), habe ich mich vor einem erneuten Stimmversuch erst genauer eingelesen.
So gibt es für Sopran-Ukulelen (wie meine) zwei unterschiedliche Stimmungen:

    A-D-Fis-H

und

    G-C-E-A


Ich habe mich für die zweite entschieden, da die meisten Ukulele-Tabs im Internet für diese Stimmung ausgelegt sind.

Die erste wichtige Lektion, die es zu lernen gilt (und was auch der Grund für die gerissene Saite war), ist der Umstand, dass bei Ukulelen die Saiten nicht von “tief” nach “hoch” angeordnet sind, so wie man es von einer Gitarre gewohnt ist. Vielmehr ist die – von oben herab betrachtet – zweite (C) Saite die tiefste, gefolgt von der dritten (E) Saite. Die dritthöchste Saite ist die erste (G) Saite, und die höchste Seite ist die unterste (A). Will man die Saiten von oben nach unten in eine Reihenfolge bringen (1=tief, 4=hoch), so lautet diese: 3-1-2-4

Das Stimmen beginnt man nun am besten mit dem Kammerton, welcher üblicherweise das a1 (440 Hz) ist. Praktischerweise gibt es den sogar online. Ausgehend von diesem Ton stimmt man zuerst die A-Saite (also die unterste). Anschließend greift man die E-Saite (zweite von unten) am 5. Bund, und passt diesen Ton (A) solange an, bis er klingt wie die A-Saite. Weiter geht es mit der C-Saite (die zweite), die man am 4. Bund greift, um ein E zu erhalten, welches man – analog zum bisherigen vorgehen – ebenfalls an den Klang der vorhergehenden Saite (E) anpasst. Zuletzt greift man die oberste (G) Saite noch am 2. Bund und erhält ein A, welches an den Klang der untersten Saite (A) angepasst werden muss.

Abschließend muss ich noch anmerken, dass sich frisch aufgezogene Saiten auf einer Ukulele unheimlich schnell verstimmen, was dazu führt, dass man die ersten Tage nach jeder Spielpause eventuell kurz nachstimmen muss.

Damit man gleich loslegen kann, die ersten Akkordfolgen zu spielen,empfiehlt sich die Akkord-Übersicht von Ukulelesongs.com. Sucht man noch nach den richtigen Akkorden für ein bestimmtes Lied, wird man auf dieser Seite sicherlich auch fündig.

Warum ich noch einen Tag dranhänge

Eigentlich wollte ich heute im Laufe des Tages die Pferde satteln und mich auf den Rückweg nach Bamberg machen. Den Plan habe ich jetzt verworfen und hänge noch einen Tag in der Heimat dran. Zum einen, weil mein Papa morgen Geburtstag hat, und zum anderen, weil so ein Garten mit Terrasse durchaus seine Vorzüge hat, wie ihr unten sehen könnt 🙂