Tom im Ukulele-Fieber

Manch einer meiner Follower auf twitter hat es wohl schon mitbekommen, dass ich mir eine Ukulele gekauft habe. Das Video war mit ein Grund dafür, dass es dazu kam, und meine Fingerkuppen von Spielen mittlerweile taub sind 🙂

Was ist Soziologie und “soziales Handeln”?

Da ich gerade wieder über ein wörtliches Zitat von Webers Definition gestolpert bin, schreibe ich selbige nun hier nieder, um bei zukünftigen Fragen zum Gegenstandsbereich meines Studiums einfach auf diesen Eintrag verweisen zu können 🙂

Soziologie […] soll heiĂźen: eine Wissenschaft, welche soziales Handeln deutend verstehen und dadurch in seinem Ablauf und seinen Wirkungen ursächlich erklären will. “Handeln” soll dabei ein menschliches Verhalten (einerlei ob äuĂźeres oder innerliches Tun, Unterlassen oder Dulden) heiĂźen, wenn und insofern als der oder die Handelnden mit ihm einen subjektiven Sinn verbinden. “Soziales” Handeln aber soll ein solches Handeln heiĂźen, welches seinem von dem oder den handelnden gemeinten Sinn nach auf das Verhalten anderer bezogen wird und daran in seinem Ablauf orientiert ist.
Quelle: Max Weber (1922) 1972: Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der verstehenden Soziologie. TĂĽbingen.

Say “hi” to my newest gadget!

Auf dem Heimweg von der Mensa bin ich heute am Bamberger “Apple-Store” vorbeigelaufen. Das, fĂĽr sich genommen, wäre nicht schlimm. Nur bin ich auch reingegangen, weil ich seit einer Weile mit dem Gedanken spiele, mit eine Magic Mouse zu kaufen. Nachdem ich sie dann schon in der Hand hatte und sie sich dort gleich recht wohl fĂĽhlte, musste ich sich mitnehmen 🙂
Mein bisheriges Fazit: nach kurzer Eingewöhnungszeit (ich musste mich beispielsweise daran gewöhnen, dass ich nicht immer alle Finger auf der Maus liegen lasse, wenn ich einen Einzelklick ausführe) kann ich nur sagen, dass das Teil ziemlich gut in der Hand liegt (hätte ich nicht erwartet, wenn man die flache Bauweise bedenkt) und auch ziemlich genau anspricht.

Ein Must-have fĂĽr jeden Magic Mouse-Besitzer ist das Programm MagicPrefs. Damit werden die systemeigenen Konfigurationsoptionen der Maus um eine Vielzahl von Funktionen erweitert. Man kann beispielsweise Drei- oder Vier-Finger-Klicks eigene Aktionen zuweisen.

Alone Again

Heute ist auch der Jo gen Heimat abgedüst, was mich nun zum alleinigen Herrscher über das Königreich Trimbergstraße macht. Einerseits ist es cool, mal auf keinen Mitbewohner Rücksicht nehmen zu müssen, was die Heimkehrzeit und -Lautstärke, oder das Kochen angeht. Andererseits wirkt die Wohnung doch schon etwas verlassen.

Vielleicht kann ich die neu gewonnene “Freiheit” ja endlich kreativ nutzen, um mit meiner Diplomarbeit merkbar weiter zu kommen…

Ein Mal Antistadl, bitte!

Gestern war ich, nach einem kurzen Apéritif im Café Abseits, spontan noch im Morph Club, weil da der vielgerühmte Antistadl stattfand. Um den Unwissenden unter meinen (möglicherweise doch existierenden) Lesern kurz zu erklären, wobei es sich bei Antistadl handelt, zitiere ich kurz von der Antistadl-Homepage:

Am Samstag, den 30. Januar 2010, findet der nächste Antistadl statt. Gekonnt schleimig präsentiert vom absoluten Traumpaar der internationalen Showbranche, Marihuanne&Kiffael (vergesst Wolfgang und Anneliese – das sind nur schlechte Kopien…). Sie begrĂĽĂźen u.a. folgende Gäste:

  • Boxgalopp feat. Kapelle Rohrfrei (Musik aus Franken und dem Rest der Welt) […]
  • Blunz’n’Flönz (niederrheinisch-fränkisches Diskopolka-Freundschaftsprojekt) […]
  • Fei Scho (Oberbayern vom Landler zum Funk) […]
  • Rakete Bangkok (Punkrock-Volxlieder aus Molwanien)

Über Rakete Bangkok gibt es mehr Gerüchte als Gerüche auf einer molwanischen Autobahntoilette, heißt es. Diese professionelle Panzerknackerbande kommt aus gutem Hause: all ihre Vorfahren waren renommierte molwanische Bankräuber, deren Bilder heute noch die Straßen säumen – als Warnung! Sie spielen Punkrockchansons – die traditionelle Volxmusik ihres Landes. Olga Futurova (Gesang und orange Haare), Piotr Pistolov (Schlagzeug und Rotlicht) und Davor Killoff (Akkordeon und Latinlove) sind unglaublich… unglaublich schräg und lustig!

Quelle: Antistadl

Da ich erst gegen 0.30 Uhr, kurz bevor Rakete Bangkok loslegten, ankam, habe ich die ersten drei Bands leider nicht mehr gesehen. Nichtsdestotrotz durfte ich noch den vollen Eintrittspreis von 10 Euro (!) berappen; das fand ich, gelinde gesagt, etwas dreist. Als treuer Morphclub-Fan bin ich natĂĽrlich trotzdem rein, um die hochgerĂĽhmten Rakete Bangkok endlich auch mal live gesehen zu haben. Was ich dann geboten bekam, war leider mehr durchschnittlich, als dass es mich von den Socken gehauen hätte. Englische und deutsche Punk-Klassiker, im Volksmusikstil (Gesang, Harmonika und Schlagzeug) neu vertont. Irgendwie fehlte mir da der richtige “Bumms”. Man könnte auch sagen, dass ich, was Volksmusik angeht, bereits ziemlich vom Eläkeläiset’schen Humppa vereinnahmt bin, und es deshalb Bands mit ähnlichem musikalischen Setup schwerer haben, mich zu ĂĽberzeugen.
Fazit: Musik war okay, die paar Bekannten, die ich getroffen habe und mit denen ich quatschen konnte, haben dem Abend zu einem akzeptablen Ende verholfen.