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Kein Ton mehr unter OSX Mavericks nach Sleep?

Mich plagt seit einiger Zeit das Problem, dass die Soundausgabe meines Macbooks den Dienst versagt, wenn das Macbook mit angestecktem Kopfhörer (in meinem Fall das Kabel, das den Laptop mit der Stereoanlage verbindet) in den Standby Modus geht. Nach dem Aufwachen zeigt die Lautstärkenregelung zwar nach wie vor den eingestellten Pegel an, es kommt jedoch kein Ton. Bisher konnte ich das Problem nur mit einem Neustart beheben, heute habe ich jedoch bei AskDifferent Forum von StackExchange eine viel simplere Lösung gefunden: einfach die für die Audioausgabe verantwortliche Kernel-Erweiterung neu laden. Das macht man im Terminal mit folgenden beiden Befehlen:

sudo kextunload /System/Library/Extensions/AppleHDA.kext
sudo kextload /System/Library/Extensions/AppleHDA.kext

Tadaa, der Sound ist wieder da!

PDF-Dateien mit einem Klick zusammenfügen

Ein großer Vorteil, den man als Apple-User hat, ist die native Unterstützung von PDF durch das Betriebssystem. Man kann aus allen möglichen Quellen ein PDF erstellen, und seit OS X 10.7 (Lion) kann die Vorschau neben den bekannten Bearbeitungsoptionen (Markieren, Hervorheben, Kommentieren) ein PDF sogar signieren, indem man eine auf weißes Papier geschriebene Unterschrift vor die iSight-Kamera hält.
Da ich fast alle Bewerbungen bisher via Email als PDF-Dateien versendet habe, und ich Lebenslauf sowie Anschreiben sowieso mit LaTeX (und folglich als PDF) verfasse, habe ich mir vor kurzem ein Automator-Script gebastelt, mit dem ich einzelne PDF-Dateien in ein PDF zusammenfassen kann. Natürlich kann man das auch manuell machen, aber mit so einem Workflow, der als Dienst im Finder integriert wird, geht das ganze deutlich schneller. Vor allem dann vorteilhaft, wenn für verschiedene Bewerbungen auch verschiedene Anhänge verwendet werden.
Auf dem zweiten Screenshot seht ihr, welche einzelnen Automator-Aktionen ich zusammengeklickt habe, um PDF-Dateien zusammenzufügen. Nach dem Starten von Automator (findet sich im Verzeichnis “Programme”) muss man aber zuerst via Ablage>>Neu ein neues Automator-Dokument vom Typ Dienst erstellen. Damit ist sichergestellt, dass der Workflow auch im Dienstmenü des gewählten Programms auftaucht. Zum kombinieren von PDFs ist das gewählte Programm logischerweise der Finder. Der Dienst soll zudem nur dann auftauchen, wenn man PDFs selektiert hat. Dies wird durch den ersten Block des Workflows, den ihr im zweiten Screenshot seht, sichergestellt. Dann noch die anderen Schritte aus der Bibliothek links hinzufügen, und mit einem passenden Namen speichern. Bei mir heißt der Dienst beispielsweise “PDFmerge”. Wählt man dann im Finder mehrere PDF-Dateien aus, kann man unter Finder>>Dienste dann das Script aufrufen, und der Rechner bastelt aus den gewählten PDF-Dateien eine neue Datei auf dem Desktop, die alle ausgewählten Einzeldateien beinhaltet.

Versehentliches Beenden von Chrome unterbinden

Gerade eben habe ich entdeckt, wie ich den Schutz vorm automatischen Beenden des kompletten Browsers unter OSX bei Google Chrome wieder aktivieren kann. Es passiert mir nämlich leider öfter, dass ich ein Fenster im Vordergrund beenden möchte, und durch zu schnelles cmd+q drücken den kompletten Browser samt aller Tabs beende.
In einer früheren Chrome-Version (damals benutzte ich noch die Dev-Releases) musste man ab einem bestimmten Release cmd+q drücken und etwas gedrückt halten, um das Programm zu beenden.

In der von mir momentan verwendeten Version von Chrome war dieses Feature scheinbar verschwunden, bis ich über einige Google-Suchen auf die about:flags aufmerksam wurde. Gibt man diese “Adresse” in die Adresszeile von Chrome ein, so öffnet sich eine Konfigurationsseite, wo man experimentelle Features aktivieren kann. Setzt man beim Punkt “Zum Beenden bestätigen” ein Häkchen und startet den Browser neu, ist die “OMG jetzt hab ich den Browser samt drölfzehn Tabs aus versehen geschlossen”-Schutzfunktion wieder aktiviert. 🙂

UPDATE

Der Beitrag ist mittlerweile nicht mehr aktuell, da bei von Chrome für OSX das Feature seit einigen Versionen standardmäßig mitliefert. Die Option findet sich im Menü von Chrome selbst und heißt vor Beenden warnen.

How to: eine Ukulele richtig stimmen

Ich habe in einem früheren Post ja schon erwähnt, dass ich mir vor kurzem eine Ukulele gekauft habe. Als der Paketdienst sie geliefert hat, waren zwar schon Saiten aufgezogen, allerdings natürlich noch nicht gestimmt. Da mein Versuch, die Ukulele wie meine Gitarren zu stimmen, sogleich mit einer gerissenen Saite quittiert wurde (schlauerweise habe ich zur Ukulele auch gleich einen zweiten Satz Saiten gekauft), habe ich mich vor einem erneuten Stimmversuch erst genauer eingelesen.
So gibt es für Sopran-Ukulelen (wie meine) zwei unterschiedliche Stimmungen:

    A-D-Fis-H

und

    G-C-E-A


Ich habe mich für die zweite entschieden, da die meisten Ukulele-Tabs im Internet für diese Stimmung ausgelegt sind.

Die erste wichtige Lektion, die es zu lernen gilt (und was auch der Grund für die gerissene Saite war), ist der Umstand, dass bei Ukulelen die Saiten nicht von “tief” nach “hoch” angeordnet sind, so wie man es von einer Gitarre gewohnt ist. Vielmehr ist die – von oben herab betrachtet – zweite (C) Saite die tiefste, gefolgt von der dritten (E) Saite. Die dritthöchste Saite ist die erste (G) Saite, und die höchste Seite ist die unterste (A). Will man die Saiten von oben nach unten in eine Reihenfolge bringen (1=tief, 4=hoch), so lautet diese: 3-1-2-4

Das Stimmen beginnt man nun am besten mit dem Kammerton, welcher üblicherweise das a1 (440 Hz) ist. Praktischerweise gibt es den sogar online. Ausgehend von diesem Ton stimmt man zuerst die A-Saite (also die unterste). Anschließend greift man die E-Saite (zweite von unten) am 5. Bund, und passt diesen Ton (A) solange an, bis er klingt wie die A-Saite. Weiter geht es mit der C-Saite (die zweite), die man am 4. Bund greift, um ein E zu erhalten, welches man – analog zum bisherigen vorgehen – ebenfalls an den Klang der vorhergehenden Saite (E) anpasst. Zuletzt greift man die oberste (G) Saite noch am 2. Bund und erhält ein A, welches an den Klang der untersten Saite (A) angepasst werden muss.

Abschließend muss ich noch anmerken, dass sich frisch aufgezogene Saiten auf einer Ukulele unheimlich schnell verstimmen, was dazu führt, dass man die ersten Tage nach jeder Spielpause eventuell kurz nachstimmen muss.

Damit man gleich loslegen kann, die ersten Akkordfolgen zu spielen,empfiehlt sich die Akkord-Übersicht von Ukulelesongs.com. Sucht man noch nach den richtigen Akkorden für ein bestimmtes Lied, wird man auf dieser Seite sicherlich auch fündig.